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Foto Karl Heinz Marbach

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Im Rahmen des Polenfeldzuges im September 1939 war Marbach an Bord der Leipzig an zwei Unternehmen in der Nordsee beteiligt, vom 3. bis zum 7. September sowie vom 18. bis zum 20. September 1939. Vorrangig war die Leipzig mit Legen von Minensperren an der englischen Ostküste und der Handelskriegsführung in Skagerrak und Kattegat beteiligt. Ab 30. September 1939 war Marbach vorübergehend als Hilfssachbearbeiter beim Flottenkommando beschäftigt, wurde jedoch schon im Oktober 1939 auf das Schlachtschiff Gneisenau versetzt, auf dem er bis zum 21. Juni 1940 diente. Danach wechselte Marbach zur U-Boot-Waffe.
Er begann am 15. Oktober 1940 seine Ausbildung bei der 1. Unterseeboots-Lehrdivision in Flensburg-Mürwik und absolvierte anschließend diverse Speziallehrgänge für Torpedo-, Nachrichten- und Artilleriewesen. Danach wurde Marbach als II. Wachoffizier auf U 101 kommandiert, das unter dem Kommando von Kapitänleutnant Ernst Mengersen stand. Auf den drei Feindfahrten, an denen Marbach auf diesem Boot teilnahm, wurden zwei Schiffe mit 11.644 BRT sowie ein Zerstörer mit 1.190 ts im Nordatlantik versenkt. Am 1. September 1941 wurde Marbach zum Oberleutnant zur See befördert. Zum Jahresende 1941 verließ Mengersen U 101 und Marbach, inzwischen I. Wachoffizier, amtierte vom 1. Januar 1942 bis zum 3. Februar 1942 in Vertretung des Kommandanten an Bord von U 101. Feindfahrten gab es während dieser Zeit nicht. Friedrich-Wilhelm Bothe wurde am 4. Februar 1942 Kommandant von U 101 und hielt diese Position bis 31. März 1942. Am 1. April 1942 verließ Marbach U 101 und wurde Kommandantenschüler bei der 24. U-Flottille und danach Kommandant auf den Schulungsbooten U 28 und U 29.
Am 30. November 1942 wurde Marbach zur Baubelehrung für U 953 delegiert, dessen Kommandant er am 17. Dezember 1942 wurde. Auf insgesamt acht Feindfahrten konnte Marbach nur ein Schiff versenken, am 5. Juli 1944 im Ärmelkanal das britische Handelsschiff Glendinning mit 1.927 BRT. Am 22. Juli 1944 erhielt Marbach das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes. Während er zur Entgegennahme des Ritterkreuzes vom BdU in Berlin war, wurde Brest mit der dortigen U-Boot-Basis von amerikanischen Truppen eingekreist, sodass er nicht mehr zu seinem Boot zurückkehren konnte; Oberleutnant zur See Herbert A. Werner übernahm das Boot.
Am 1. September 1944 wurde Marbach zum Kapitänleutnant befördert, und am 20. September 1944 begann er bei der AG Weser in Bremen mit der Baubelehrung von U 3014, dessen Kommandant er am 17. Dezember 1944 wurde. U 3014 war ein Boot des neuen Typs XXI, ging jedoch bis Kriegsende auf keine Feindfahrt mehr. Das Boot wurde im Rahmen der "Aktion Regenbogen" am 3. Mai 1945 selbstversenkt. Marbach kam am 9. Mai 1945 in Horten (Norwegen) in britische Kriegsgefangenschaft, aus der er am 21. Februar 1948 entlassen wurde.
Auszeichnungen:

Eisernes Kreuz (1939) II. und I. Klasse am 14. April 1940 bzw. 21. November 1943
Flotten-Kriegsabzeichen am 22. Juli 1941
U-Boot-Kriegsabzeichen (1939) am 9. September 1941
Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes am 22. Juli 1944
U-Boot-Frontspange in Bronze am 26. November 1944

Details

Foto Karl Heinz Marbach Repro Foto. Original Signatur. Im Rahmen des Polenfeldzuges im September 1939 war Marbach an Bord der Leipzig an zwei Unternehmen in der Nordsee beteiligt, vom 3. bis zum 7. September sowie vom 18. bis zum 20. September 1939. Vorrangig war die Leipzig mit Legen von Minensperren an der englischen Ostküste und der Handelskriegsführung in Skagerrak und Kattegat beteiligt. Ab 30. September 1939 war Marbach vorübergehend als Hilfssachbearbeiter beim Flottenkommando beschäftigt, wurde jedoch schon im Oktober 1939 auf das Schlachtschiff Gneisenau versetzt, auf dem er bis zum 21. Juni 1940 diente. Danach wechselte Marbach zur U-Boot-Waffe. Er begann am 15. Oktober 1940 seine Ausbildung bei der 1. Unterseeboots-Lehrdivision in Flensburg-Mürwik und absolvierte anschließend diverse Speziallehrgänge für Torpedo-, Nachrichten- und Artilleriewesen. Danach wurde Marbach als II. Wachoffizier auf U 101 kommandiert, das unter dem Kommando von Kapitänleutnant Ernst Mengersen stand. Auf den drei Feindfahrten, an denen Marbach auf diesem Boot teilnahm, wurden zwei Schiffe mit 11.644 BRT sowie ein Zerstörer mit 1.190 ts im Nordatlantik versenkt. Am 1. September 1941 wurde Marbach zum Oberleutnant zur See befördert. Zum Jahresende 1941 verließ Mengersen U 101 und Marbach, inzwischen I. Wachoffizier, amtierte vom 1. Januar 1942 bis zum 3. Februar 1942 in Vertretung des Kommandanten an Bord von U 101. Feindfahrten gab es während dieser Zeit nicht. Friedrich-Wilhelm Bothe wurde am 4. Februar 1942 Kommandant von U 101 und hielt diese Position bis 31. März 1942. Am 1. April 1942 verließ Marbach U 101 und wurde Kommandantenschüler bei der 24. U-Flottille und danach Kommandant auf den Schulungsbooten U 28 und U 29. Am 30. November 1942 wurde Marbach zur Baubelehrung für U 953 delegiert, dessen Kommandant er am 17. Dezember 1942 wurde. Auf insgesamt acht Feindfahrten konnte Marbach nur ein Schiff versenken, am 5. Juli 1944 im Ärmelkanal das britische Handelsschiff Glendinning mit 1.927 BRT. Am 22. Juli 1944 erhielt Marbach das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes. Während er zur Entgegennahme des Ritterkreuzes vom BdU in Berlin war, wurde Brest mit der dortigen U-Boot-Basis von amerikanischen Truppen eingekreist, sodass er nicht mehr zu seinem Boot zurückkehren konnte; Oberleutnant zur See Herbert A. Werner übernahm das Boot. Am 1. September 1944 wurde Marbach zum Kapitänleutnant befördert, und am 20. September 1944 begann er bei der AG Weser in Bremen mit der Baubelehrung von U 3014, dessen Kommandant er am 17. Dezember 1944 wurde. U 3014 war ein Boot des neuen Typs XXI, ging jedoch bis Kriegsende auf keine Feindfahrt mehr. Das Boot wurde im Rahmen der "Aktion Regenbogen" am 3. Mai 1945 selbstversenkt. Marbach kam am 9. Mai 1945 in Horten (Norwegen) in britische Kriegsgefangenschaft, aus der er am 21. Februar 1948 entlassen wurde. Auszeichnungen: Eisernes Kreuz (1939) II. und I. Klasse am 14. April 1940 bzw. 21. November 1943 Flotten-Kriegsabzeichen am 22. Juli 1941 U-Boot-Kriegsabzeichen (1939) am 9. September 1941 Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes am 22. Juli 1944 U-Boot-Frontspange in Bronze am 26. November 1944

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